Produkte und Preislisten
Preislisten verwalten
Wie QuoteNode Verkaufs- und Einkaufs-Preislisten, katalogbezogene Produktarbeit und die Angebotserstellung aus einer ausgewählten Liste heraus unterstützt.
Preislisten verwalten
In QuoteNode sind Preislisten nicht bloß Labels an Produkten. Sie bilden einen eigenständigen operativen Workflow, der Produktpflege, Importverhalten, Preissichtbarkeit und den Einstieg in ein Angebot beeinflusst.
Deshalb behandelt die Anwendung Preislisten als eigene Arbeitsoberfläche, statt sie hinter einer generischen Katalogansicht zu verstecken.
Preislistentypen
QuoteNode unterstützt aktuell zwei zentrale Preislistenmodelle:
- Verkaufspreislisten - der gespeicherte Produktpreis ist bereits der kaufmännische Verkaufspreis.
- Einkaufspreislisten - der gespeicherte Quellpreis repräsentiert die Einkaufsseite, und QuoteNode leitet daraus über Aufschlagsregeln den effektiven Verkaufspreis ab.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie sowohl die Sichtbarkeit für Operatoren als auch die Berechnung quote-fähiger Werte verändert.
Warum Einkaufs-Preislisten wichtig sind
Einkaufsorientierte Preislisten erlauben es einem Team, auf Lieferanten- oder Einstandspreisen zu arbeiten und gleichzeitig eine kaufmännisch sinnvolle Verkaufspreisbasis für Angebote zu erzeugen.
In der Praxis hilft das, folgende Aspekte zu erhalten:
- Quellpreise,
- abgeleitete Verkaufspreise,
- Aufschlagsstrategie,
- Preis-Provenienz, die später in den Angebots-Workflow übernommen werden kann.
Das ist einer der stärksten Gründe dafür, Preislisten getrennt vom allgemeinen Produktkatalog zu beschreiben.
Standardaufschlag und sensible Preise
Einkaufspreislisten erfordern eine positive Standardaufschlags-Konfiguration. Das schützt den Angebotsprozess davor, stillschweigend mit rohen Einkaufskosten ohne kaufmännische Untergrenze zu arbeiten.
Je nach Berechtigungen kann QuoteNode außerdem die Sichtbarkeit sensibler Einkaufsdaten einschränken. So unterstützt dasselbe Preislistensystem:
- volle Sichtbarkeit für Admins oder ausgewählte Operatoren,
- reduzierte Einsicht für Benutzer, die nur mit verkaufsfertigen Angebotspreisen arbeiten sollen.
Arbeiten im Preislistenkontext
Preislisten sind mit Produkt-Workflows verbunden und nicht davon getrennt.
Aus einer ausgewählten Preisliste heraus kann der Operator direkt wechseln zu:
- Produktprüfung,
- Produkterstellung,
- Produktbearbeitung,
- Importvorgängen,
- Angebotserstellung.
Dieser Kontext verringert Fehler. Statt in einer flachen Produktwelt zu navigieren und den richtigen Preisursprung nur zu vermuten, bleibt der Benutzer im vorgesehenen kaufmännischen Rahmen verankert.
Produkte in einer ausgewählten Preisliste
Wenn Produkte innerhalb einer ausgewählten Preisliste erstellt oder bearbeitet werden, kann QuoteNode die relevanten Annahmen sofort anwenden:
- aktiver Preislistenkontext,
- Preismodell,
- Aufschlagserwartung,
- sichtbarkeitsgesteuerte Berechtigungen.
Das ist besonders hilfreich für Teams, die unterschiedliche kaufmännische Ansichten für Vertriebskanäle, Lieferanten oder Beschaffungsmodelle pflegen.
Import in eine Preisliste
Der Import-Workflow in QuoteNode ist prelistenbewusst.
Das bedeutet: Ein Operator kann Produkte gezielt in eine bestimmte Liste importieren, statt jeden Import als generischen Katalog-Upload zu behandeln. In der Praxis hilft das bei:
- lieferantenspezifischen Importen,
- gestaffelten kaufmännischen Rollouts,
- kontrollierten Produktaktualisierungen entlang einer Preisquelle,
- sichererer Prüfung, bevor Produkte in einem anderen Vertriebsprozess quote-fähig werden.
Für wiederkehrende Importe empfiehlt sich die Kombination mit gespeicherten Spalten-Mappings aus dem Import-Assistenten.
Ein Angebot direkt aus einer Preisliste erstellen
QuoteNode kann ein Angebot direkt aus dem Workflow einer ausgewählten Preisliste starten.
Das ist wichtig, weil das System den Kontext bewahrt, statt den Vertriebsmitarbeiter erneut auf einen neutralen Angebotsbildschirm zu schicken. Der Angebotsfluss kann übernehmen:
- die ausgewählte Preisliste,
- das Preismodell dieser Liste,
- den umgebenden Katalogkontext, der in der Produktprüfung aktiv war.
Operativ verkürzt das den Weg von „Preise prüfen“ zu „kundenseitiges Angebot vorbereiten“.
Preis-Provenienz in Angeboten
Wenn ein Produkt aus einer Preisliste in den Angebots-Workflow gelangt, kann QuoteNode genügend Herkunftskontext bewahren, um nachvollziehbar zu machen, wo dieser kaufmännische Wert herkommt.
Das ist wichtig, weil Preisarbeit selten statisch ist. Teams ändern später möglicherweise Katalog, Aufschlag oder Lieferantendaten und müssen historische Angebote dennoch verständlich und auditierbar halten.
Preislisten unterstützen damit nicht nur Produktpflege, sondern auch Preisverantwortung.
Wann sich getrennte Preislisten lohnen
Separate Preislisten sind besonders sinnvoll, wenn:
- Verkaufs- und Einkaufspreise getrennt bleiben müssen,
- unterschiedliche Rollen unterschiedliche Preistiefe sehen dürfen,
- Importe aus verschiedenen Upstream-Quellen stammen,
- Operatoren häufig Angebote aus einem fokussierten kaufmännischen Teilbereich erstellen,
- das Unternehmen eine bessere Nachvollziehbarkeit zwischen Quellpreis und Angebotspreis will.